
Weltsynode - und was jetzt? - Thomasmesse mit Helmut Schüller
Thomasmesse mit Helmut Schüller
Helmut Schüller kommt! Der ehemalige Caritas Chef und Generalvikar von Wien ist seit langem Obmann der aufmüpfigen Pfarrerinitiative. Diese hat schon seit vielen Jahren Reformvorschläge formuliert, die nun in der Entwicklung von Kirche eine große Rolle zu spielen begonnen haben. Beim Versuch, die Kirche weiterzuentwickeln, sind nun die Ergebnisse der jüngst abgeschlossenen Weltsynode durch Papst Franziskus präsentiert worden. Mehr Eigenverantwortung vor Ort, mehr Partizipation von Laien, mehr Präsenz von Frauen und die „synodale Methode“ sind die neuen Leitplanken für die Zukunft der Kirche. Doch was bedeutet das in der Realität? Helmut Schüller, der selber im internationalen Austausch mit kirchlichen Reformgruppen steht, gibt bei der Thomasmesse am Sonntag, den 30. März um 19 Uhr in der Don Bosco Kirche in Klagenfurt darüber Auskunft.
Die Thomasmesse stammt ursprünglich aus dem kirchlichen Bereich der protestantischen Kirche. Sie wurde bei einer Neukonzeptionierung der Stadtpastoral für Klagenfurt vor knapp 20 Jahren ins Leben gerufen. Der Apostel Thomas ist dabei die geistliche Leitfigur.
Die Thomasmesse soll besonders im Glauben Zweifelnde und Gottesdienstmuffel ansprechen. Sie wird von einem Team aus Laien und Priestern organisiert und findet einmal im Monat statt. Bei dieser Gottesdienstform steht ein aktuelles Thema im Vordergrund. Die Ansprache wird von einer Person gehalten, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen dazu teilen möchte. Das jeweilige Thema wird gemeinsam mit den Besucher*innen auf unkonventionelle, kreative und berührende Weise vor Gott gebracht und kritisch reflektiert.