Pfarre / Fara

Ferlach/Borovlje

Aktion Familienfasttag

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Wir kochen wieder Suppe zugunsten der Aktion Familienfasttag für euch!

Köstliche Bauchschmeichler im Glas zum Mitnehmen gibt es

  • nach der Abendmesse am Samstag, 22. März
  • nach allen Gottesdiensten am Sonntag, 23. März

Die Firmlinge, die in bewährter Weise zusammen mit Pfarrer Ulrich Kogler kochen, und alle weiteren Suppenköchinnen freuen sich auf euren Besuch und euren großen Suppenhunger!

Teilen wir die Sorgen von Frauen in Kolumbien und unterstützen wir sie mit unserem Beitrag in ihrem Einsatz um ihr Land und die Erhaltung eines intakten Lebensraumes.

c kfb/Doinmedia
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Das Anliegen des FFT 2025

Kolumbien ist bekannt für die Schönheit der Natur, die biologische Vielfalt und reiche Kultur. Die Kolonialisierung hat tiefe Spuren hinterlassen: indigene Bevölkerungsgruppen wurden marginalisiert, ihre Sprache, ihre Weltanschauung und ihre Art zu Leben diskriminiert. Kolumbien ist ein Land mit tiefen seelischen Narben, den Verwundungen von bewaffneten Konflikten und innerer Zerrissenheit.

Große Teile des Landes sind mit Regenwald bedeckt, der einen unvorstellbaren Reichtum an unterschiedlichen Pflanzen- und Tierarten beherbergt und Lebensraum für indigene Völker ist. Auch unter der Erde lagern Schätze: Erdöl, seltene Erden, Gold. Unser Hunger, ja, unsere Gier nach diesen Rohstoffen hat eine Spur der Verwüstung durch das Land gezogen und Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt. Erdölbohrungen hinterlassen vernichtete, gerodete Wälder, verschmutzte Gewässer und Berge an Müll.

Aida Jacanamejoy ist eine von mehreren Frauen, die sich aktiv für den Schutz ihres Landes und der Umwelt einsetzt. "Wir Frauen und das Land sind ein und dasselbe, weil das Land allen Lebewesen Leben schenkt, so wie wir Frauen Leben schenken.", begründet sie ihr Engagement.

Das Ziel der Projektpartnerinnen der Katholischen Frauenbewegung in Kolumbien ist die Ausbildung, Vernetzung und Stärkung der Frauen. Diese selbstbewussten Frauen sind es, die maßgeblich für den Schutz der Natur und die Erhaltung des Lebensraumes eintreten.

Unser Engagement für eine gerechte Welt und Schöpfungsverantwortung endet jedoch nicht an der Spendenbox. Sie führt weiter zur Frage, wie wir mit unserem (Konsum-)Verhalten ungerechte Strukturen fördern oder ihnen entgegenwirken. Die Fastenzeit lädt uns ein, auch darüber nachzudenken und bewusst Schritte in eine neure Richtung zu setzen - kurz: umzukehren. Mit einem bewussten, achtsamen und dankbaren Umgang mit Ressourcen und Gütern, mit den alltäglichen, kleinen Kaufentscheidungen haben wir großen Einfluss.