Quotenhit „Gottesdienstübertragungen“: Rund 750.000 Menschen sind jeden Sonntag via ORF-Radio, ORFIII und ServusTV live mit dabei
Acht Fernsehgottesdienste und sechs Radiogottesdienste im Jahr 2025 aus Kärntner Pfarren

Klagenfurt, 3. 4. 25 (pgk). Quoten, also Einschaltzahlen, Online-Aufrufe oder Auflagenhöhe, sind im Medienbereich relevante und entscheidende Kennziffern. Deshalb sind die Quoten der Gottesdienstübertragungen in Radio und Fernsehen besonders bemerkenswert: Rund eine dreiviertel Million Menschen hören bzw. sehen österreichweit jeden Sonntag ebenso wie an zahlreichen Feiertagen die Gottesdienstübertragungen im ORF Radio, in ORF III und auf Servus TV, so die Angaben der Sender. Hinzu kommen regulär durchschnittlich einmal im Monat Gottesdienst-Übertragungen in ORF 2, die größtenteils mit dem ZDF gemeinsam produziert und auch im ZDF-Programm ausgestrahlt werden, mit einer ZuseherInnenzahl von bis zu 1 Million pro Gottesdienstübertragung. Sämtliche Radio- und Fernsehgottesdienst-Übertragungen sind nach den Übertragungen auch als Livestream auf https://on.orf.at bzw. auf www.servustv.com abrufbar.
2025 acht Fernsehgottesdienste und sechs Radiogottesdienste aus Kärnten.
Aus Kärnten werden in diesem Jahr acht Fernsehgottesdienste – fünf in ORF III und drei auf Servus TV - sowie sechs Radiogottesdienste im ORF Regionalradio übertragen. Die erste der diesjährigen Gottesdienstübertragungen aus der Diözese Gurk kommt am 6. April aus der Seminarkirche Tanzenberg. Die hl. Messe feiert Rektor HR Prof. Kons. Rat P. Dr. Franjo Vidović OFM. Am 18. Mai folgt der Radiogottesdienst mit Dechant Kons. Rat Mag. Harald Truskaller aus Gmünd. Am 6. Juli übertragen Ö2 und ORF III den Gottesdienst mit Dechant Kons. Rat Mag. Erich Aichholzer anlässlich der Eröffnung des „Carinthischen Sommers“ aus der Stiftskirche Ossiach sowie am 27. Juli den von Stadthauptpfarrer Kons. Rat Dr. Richard Pirker zelebrierten Eröffnungsgottesdienst zur Villacher Brauchtumswoche aus der Stadthauptpfarrkirche Villach-St. Jakob. Auch der Gottesdienst mit Domdekan Dompfarrer Dr. Peter Allmaier am 10. August im Rahmen der „Musica Sacra“ aus dem Klagenfurter Dom wird vom ORF im Regionalradio und auf ORF III übertragen. Den Abschluss der ORF-Gottesdienstübertragungen 2025 aus Kärnten bildet am 30. November die zweisprachige hl. Messe mit Geistl. Rat Mag. Michael Golavčnik aus der Pfarre Neuhaus/Suha.
Der Privatsender Servus-TV überträgt im Jahr 2025 am 1. Juni die hl. Messe aus der Villacher Stadthauptpfarrkirche St. Jakob mit Stadthauptpfarrer Pirker, am 16. November den Gottesdienst mit Dechant Kons. Rat Mag. Ernst Windbichler aus der Pfarre Molzbichl und am 23. November, dem Christkönigssonntag, den Gottesdienst mit Dompfarrer Allmaier aus dem Klagenfurter Dom.
Diözesane ARGE koordiniert und verantwortet Gottesdienstübertragungen.
Seitens der Diözese Gurk ist die diözesane ARGE „Gottesdienstübertragungen in Radio und Fernsehen“ (Leitung: Mag. Matthias Kapeller) für die diözesane Auswahl der Übertragungspfarren sowie Koordination, Abwicklung und Qualitätssicherung der Gottesdienstübertragungen verantwortlich. Die Endauswahl der Übertragungspfarren erfolgt mit den Verantwortlichen der jeweiligen Sender bei Planungssitzungen. Entscheidend für die Auswahl von Übertragungspfarren sind pastorale, liturgische und kirchenmusikalische Kriterien.
Für die liturgischen Belange in der ARGE ist der Villacher Stadthauptpfarrer Kons. Rat Dr. Richard Pirker verantwortlich. Kirchenmusikreferent Christoph Mühlthaler und Domkapellmeister Mag. Thomas Wasserfaller verantworten die musikalische Gestaltung der Gottesdienste und stehen den Pfarren für kirchenmusikalische Belange zur Seite. Ansprechpartner für die zweisprachigen Pfarren ist in der ARGE Gottesdienstübertragungen Paul Zablatnik vom slowenischen Referat für Kirchenmusik / Referat za cerkveno glasbo.
„Gottesdienstübertragungen sind eine wertvolle Chance, eine zusätzliche Zielgruppe anzusprechen, die, aus welchen Gründen auch immer, Gottesdienste vor Ort in den Pfarren nicht besuchen kann oder will“, sagt der Leiter der diözesanen ARGE Gottesdienstübertragungen, Matthias Kapeller. Außerdem würden die Statistik-Daten der letzten Jahre zeigen, dass Gottesdienste via Fernsehen und Radio „durchaus auch viele Menschen erreichen, die nicht unbedingt zu den Kirchennahen zählen“. Pfarren hätten bei den Gottesdienstübertragungen die Möglichkeit, „sich mit einer würdevollen Liturgiefeier einladend, authentisch und sympathisch zu präsentieren und den Gemeindegottesdienst aus ihrer Pfarre gewissermaßen ´in die Welt hinaus´ zu tragen“, sagt Kapeller. Außerdem würden Gottesdienstübertragungen „neuen und nachhaltigen Schwung in die Pfarrteams sowie frische Ideen für liturgische und musikalische Gestaltung der Gottesdienste bringen“.